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buchflimmern

Impressions from the reading life

"»Allan und Alain -— ziemlich beste Freunde!« hatte der Journalist seine Geschichte getitelt und war ganz stolz auf seine Referenz an das Kinomilieu.

(S. 209) "
Eines Abends in Paris - Nicolas Barreau

Ich kenn' da noch jemand, der ganz gerne mit Filmtiteln um sich wirft... "Nicolas Barreau" aka "Sophie Scherrer" aka Daniela Thiele!

 

An alle Zweifler: Und warum steht im Impressum kein Originaltitel? Warum dementiert Monsieur Barreau nicht die Vorwürfe, er existiere gar nicht?

 

Ich lasse mich nicht gerne verarschen und das Buch hatte darum schon nach ca. 20 Seiten schlechte Karten - da habe ich nämlich recherchiert und den Autorenschwindel rausgefunden.

Der blumig-kitschige Schreibstil, den ich ehrlich gesagt auch keinem Mann zugetraut hätte, leistet dabei allerdings auch seinen Beitrag.

 

Die Story ist lahm und vorhersehbar, auch das alte Kino und die Filmzitate können da nichts mehr retten. Doof, doof, doof.

 

Als Ausgleich für diesen Reißbrettmist werde ich wohl erst mal etwas Zeit mit Justin Cronins Die Zwölf verbringen.

 

ETA:

Nur der Vollständigkeit halber: Das Foto von "nicolas Barreau" ist ein Stockfoto (auch noch lizenzfrei) von Corbis. Eines der ersten Suchergebnisse, wenn man "Paris" sucht und die Suche auf eine männliche Person im Bild einschränkt. Voilà, schon haben wir einen neuen Autoren.