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Impressions from the reading life

Book Playlist Challenge Day 6: Book that hurt to read but was so, so good (Blues)

Tiere Essen - Jonathan Safran Foer, Brigitte Jakobeit, Isabel Bogdan, Ingo Herzke

Schwierige Aufgabe, dafür ein passendes Buch zu finden ... Die Ballance zwischen Schmerz und Vergnügen muss schon stimmen. Zum Beispiel "Sie nannten mich Es" (Goodreads) ist einfach nur schmerzhaft.

 

Nach einigem Überlegen ist meine Antwort: "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer. Ein Sachbuch, höre ich fragen? Wie kann einem da das Herz brechen und gleichzeitig schmilzen?

 

Hätte ich auch nicht gedacht, aber das Buch schildert nicht nur genau und sachlich, was Massentierzucht (in den USA) bedeutet. Die deutsche Übersetzung liefert viele Fußnoten mit Vergleichen zu Deutschland. Es zeigt auch Menschen, die gegen diese Missstände ankämpfen und sich gegen Massentierhaltung entschieden haben oder Tiere aus solchen Haltungen befreien. So endet das Buch auf einer positiven Note.

 

Eine absolut erschütternde Bestandsaufnahme, die Pflichtlektüre für alle Fleischesser sein sollte. Ich will niemandem sein Steak versauern, er sollte bloß ganz eindeutig wissen, was er tut, indem er es im Supermarkt kauft. Aber was man nicht weiß, man einen nicht heiß, und darum kauen Millionen Menschen gedankenlos auf totem Tier herum.

Ich wollte nicht so sein. Okay, ich war schon vorher Vegetarier, aber seither bin ich viel klarer in meiner Einstellung, warum ich auf Tier verzichte, bin politischer geworden.

Source: http://elektrischersalon.blogspot.de