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Impressions from the reading life

Bridget Jones oder Warum man anderer Leute Tagebuch nicht lesen sollte

Schokolade zum Frühstück - Helen Fielding

Heute habe ich "Schokolade zum Frühstück" beendet. Es war zwar locker zu lesen und manchmal auch lustig, aber mit den Problemen dieser Frau kann ich nicht so recht was anfangen.

Wobei ich mir nie ganz sicher war, ob der Text von Helen Fielding nun als Parodie gedacht ist oder doch ernst gemeint war. 

Da hänge ich nun als Mitzwanzigerin und verstehe die Welt nicht mehr. Also, die Welt dieser Bridget, die Unmengen an Kalorien zu sich nimmt, aber unter 60kg wiegt und  die einen etwas lahmen, aber coolen Job an den Nagel hängt, um in die unergründlichen Tiefen der Boulevardpresse abzusteigen (und um möglichst viel Raum für Peinlichkeiten zu bieten nicht in Papierform, sondern beim Fernsehen). 

 

In ihrer Freizeit trinkt Bridget eindeutig zu viel Alkohol, lässt sich von ihrer durchgeknallten familie in den Wahnsinn treiben und findet die größte Freude daran, ihren gar nicht so emanzipierten Freundinnen dabei zuzuhören, wie sie über Männer schimpfen und deren "Flachwichserei".

 

Je mehr ich über Bridget nachdenke, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, wir wären keine Freundinnen geworden. Wir haben nichts gemeinsam. Und auch wenn Bridget das auf den Altersunterschied schieben könnte, glaube ich, das der das geringste Problem ist.

 

Ein Ausflug in eine andere Welt war das. Nett, aber ich will es nicht wiederholen.

Source: http://elektrischersalon.blogspot.de