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Impressions from the reading life

The Mark of Zorro - Johnston McCulley Not too profound love adventure with some highlights.

Interessant, diese teilweise filmische Darstellung, vor allem von humorvollen Szenen (wie die Schafherde, die erst von Zorro und dann von seinen Verfolgern auseinandergetrieben wird, sodass der Schäfer ganz verzweifelt ist).


Leider sonst sehr durchschaubar - der Clou der Geschichte war von Anfang an offensichtlich; das hätte man durch einen anderen Aufbau sicher besser verdecken können (oder man hätte den Leser als Mitwisser mit einbeziehen können).


Bedient sich einiger Klichées (vor allem durch Nationalität und Geschlecht bedingte).


Kurzweilig, aber nicht zu ansehnlich gealtert. Wenn man den Ursprung des ganzen Zorro-Hypes ergründen will, bitte sehr, aber viel zu ergründen ist da nicht. Geht eher in Richtung Groschenroman mit einigen Anleihen bei Robin Hood.
Sehr unterhaltsam: Die Flüche. Funktionieren wie running gags. "By the saints!" und "Meal mush and goat's milk!" sind schon sehr komisch, vom Standpunkt des modernen Lesers aus betrachtet wenigstens. Weiß nicht, ob das jemals anders war... Am Ende ist das auch noch ernst gemeint...