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buchflimmern

Impressions from the reading life

Och nö! Mein Buch ist verschwunden!

Es ist passiert: Beim Umzug ist ein Buch verschwunden. Das Buch, das ich gerade lese. Das Buch, das nicht mir, sondern der Stadtbibliothek gehört. Sofort stellt sich ein Warum-ich-Gefühl ein, das mir in dieser Wucht nur aus der Pubertät bekannt ist. Die Hilflosigkeit, wenn ein nicht beendetes Buch plötzlich verschwindet, ist atemberaubend. Vor lauter Verzweiflung schaute ich in Schubladen, unter dem Bett und auch, mit leichtem Zögern, im Kühlschrank nach.


Den Helfern und sich selbst will man keine Schuld zugestehen; es kann nur das Buch selbst gewesen sein, dass die Gelegenheit ohne Skrupel nutzte, um sich aus dem Staub zu machen.


Ohne Frage werde ich solange alles auf den Kopf stellen, bis es wieder auftaucht. Kein Zweifel, dass bis dahin nicht viel mit mir wird anzufangen sein. Oh Mann, da habe ich endlich nach Monaten den letzten Band der MaddAddams-Trilogie abgreifen können und jetzt löst der sich einfach so in Luft auf! Mittendrin!